Neuer Ford Shelby GT 500 bietet den stärksten V8-Motor der Welt

Automobile Weltkrise? Nicht mit Ford. Mitten in Zeiten weltweiter Wirtschaftskrisen und sinkender Nachfrage nach Neuwagen setzt der US-amerikanische Autobauer, Ford, ein Zeichen der Stärke. Mit dem Ford Shelby GT500 stellt Ford die letzte Ausbaustufe seines Mustangs vor, unter dessen Haube der stärkste Achtzylinder der Welt schlägt.

8 + 671 – Fords Formel für Fahrspaß

671. So viele Pferdestärken wüten im Frontmotor-Ford, dessen volle Leistung von unglaublichen 856 Newtonmeter ab 6.500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Aber schon im Leerlauf garantieren 536 Newtonmeter, bei Vollgas den Fahrer in die serienmäßigen Ledersportsitze zu pressen. Der 5,8 Liter große V8 wird mit verdichteter Luft eines neuen Kompressor zwangsbeatmet, um die Brennraumexplosion und damit die Kraftentwicklung des Motors zu optimieren.

Der Kompressor mit einem Volumen von 2,3 Liter stammt von dem ebenfalls US-amerikanischen Spezialisten, Eaton. Diese Motorenoptimierung ermöglicht dem Ponycar eine Höchstgeschwindigkeit von gemessenen 322 Stundenkilometer. Um das Fahrzeug beherrschbar zu machen und sicher wieder zum Stillstand zu bringen, mussten Fahrwerk und Bremsen angepasst werden. Hierfür griffen die Fordingenieure auf Bremssysteme von Brembo sowie auf ein eigens für den GT500 entwickeltes, verstellbares Fahrwerk aus dem Hause Bilstein zurück.

Alltagstauglicher Sportler

Schließlich wurde die Lenkung direkter; denn in den USA werden schwammige Lenkungen bevorzugt, die aber bei Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 300-Km/h-Grenze das Fahrzeug unbeherrschbar machen. Das soll aber nicht heißen, der neue Ford sei nicht alltagstauglich. Im Gegenteil.

Anders als technisch anfällige Sportwagen aus Maranello und Bologna zeichnen sich Sportwagen von Ford durch hohe Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit aus. Um den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Renneigenschaften zu schaffen, entwickelte Ford den sogenannten Launch Control. Wird er aktiviert, passt er Motorsteuerung und Traktionskontrolle entsprechend sportlich an. Ein deaktivierter Lunch Control dagegen ermöglicht bequemes Cruisen.

In Deutschland wird das Schmuckstück aller Voraussicht nicht erhältlich sein; insofern bleiben Interessenten auf Importeure angewiesen. Genaue Preise sind zwar noch nicht bekannt, Branchenkenner gehen wegen den vielen Veränderungen gegenüber dem Vorgängermodell um einen nicht unwesentlichen Preissprung aus – dabei war der alte GT500 für umgerechnet etwa 60.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen.

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